Vor zehn Jahren habe ich als einfacher Verkäufer angefangen. Heute führe ich 35 Menschen direkt und trage die Ausbildungsverantwortung für über 800.
Ich habe als Verkäufer angefangen. Kein Studium, kein Plan, keine Beziehungen. Mit 24 kam eine Absage, die mich länger beschäftigt hat, als ich zugeben wollte. Rückblickend war sie das Beste, was passieren konnte.
Ich dachte, Führen heisst, die beste Antwort zu haben. Ich habe kontrolliert statt vertraut, geredet statt gefragt und Konflikte ausgesessen, bis sie gross genug waren, um mich einzuholen. Niemand hat mir das gesagt. Alle waren freundlich.
Eine Mitarbeitendenbefragung hat mir gezeigt, wie mein Bereich wirklich tickt. Der Wert war kritisch. Das war unangenehm, aber es war zum ersten Mal ehrlich. Zwei Jahre später stand dieselbe Messung bei 100. Nicht weil ich charismatischer wurde, sondern weil ich angefangen habe, an konkretem Verhalten zu arbeiten.
Ich unterrichte an zwei Wirtschaftsschulen und nehme als Prüfungsexperte Leadership-Prüfungen ab. Ich sehe Menschen bestehen, die noch nie ein schwieriges Gespräch geführt haben. Und ich sehe gute Führungskräfte durchfallen, weil sie ein Modell nicht auswendig konnten. Da stimmt etwas nicht.
Weil Wissen nichts verändert, solange es im Alltag nicht passiert. Und weil niemand prüft, ob es passiert ist. Genau das drehen wir hier um: Du übst nicht im Seminarraum, du machst es mit deinem Team. Und dein Team sagt am Schluss, ob es etwas gebracht hat.
Ich stehe jede Woche im selben Raum wie du. Mit denselben Konflikten, denselben Kündigungen, denselben Gesprächen, vor denen es einem graut.
Wenn dich das anspricht, schau dir an, wie die Community funktioniert. Der Kultur-Check davor kostet nichts und dauert drei Minuten.